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Losgelassenheit

April 1, 2018

Vor kurzem hörte ich eine Yogalehrerin sagen, wenn wir Menschen nur etwas entspannter wären, ginge es uns und der Welt besser. Ich finde, sie hat sehr recht! Aber manchmal ist es nicht einfach, sich zu entspannen. Da laufen Dinge in unserem Leben, die wir nicht ändern können und die uns eigentlich stressen. Dabei wissen wir, dass wir jetzt gerade gelassen sein sollten, aber da haben wir gerade keinen Zugang dazu.

Viel besser ist es, eben nicht entspannen zu wollen, sondern zu akzeptieren, dass die Situation stressig ist. Zusätzlichen Druck brauchen wir nämlich gerade nicht! Dann können wir vielleicht ein bisschen diesen schönen Zustand der Losgelassenheit erreichen und die Katastrophe, die vielleicht kommt - oder auch nicht - ruhiger aushalten.

Dazu eine Übung im Sinn von Jon Kabat-Zinn, der sagte, lerne bei schönem Wetter zu segeln, damit du im Sturm nicht untergehst.

Schau mal gerade vor dich hin und finde einen Gegenstand, auf den du dich fixieren kannst - eine Blume, eine Kerze, ein Flecken an der Wand. Schau diesen Gegenstand an, dann weite dein Blickfeld und schau, was sich rund um diesen Gegenstand noch befindet. Halte den Gegenstand in der Mitte wichtig  und alles andere für unwichtig. Und dann halte alles für gleich wichtig. 

Vielleicht hast du gemerkt, dass deine Aufmerksamkeit offen geworden ist, dass sich deine Muskeln entspannten und auch dein Geist ruhiger geworden ist.

Dieses unbestimmte, vage Nicht-Denken macht dich klarer und aufmerksamer. Eben losgelassener!

 

 

 

 

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